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Henry Hübchen spielt WILKE Wilke Prima, und ich such das Lokal aus? Klaus Ja, das wär' mir sehr recht. Wilke Aber bezahlen tun Sie. Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Klaus Ich weiss nicht, ob ich mir das noch leisten kann. Das müssen wir hinterher an den Baumaterialien sparen. Wilke Ich denke, das machen wir sowieso. Wilke ist der deutsche Auftraggeber für die Fabrik in Slubice, die die Architekten Klaus (Herbert Knaup) und Philip (August Diehl) entworfen haben. Er besitzt eine Villa im Osten und gehört zu der Sorte Geschäftsmänner, für die eine gewisse Art von Spaß zum Erfolg gehört. Er öffnet dem jungen Philip die Augen darüber, was es kosten kann, Karriere zu machen. Henry Hübchen wurde 1947 in Berlin geboren und absolvierte die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Er gehörte zu den gefragtesten Schauspielern der ehemaligen DDR und stand u. a. für "Jakob, der Lügner" (Regie: Frank Beyer / 1974 / Kino), Oscar-Nominierung als bester nicht-englischsprachiger Film, vor der Kamera. Noch heute gehört Henry Hübchen zum Ensemble der Volksbühne Berlin. Neben Gastauftritten am Schauspiel Köln und am Schauspielhaus Hamburg hat er eine Vielzahl an Hauptrollen gespielt, z. B. in Inszenierungen von Benno Besson, Matthias Langhoff und Frank Castorff. Er arbeitete auch selbst als Regisseur: 1993 erhielt sein Team für die Inszenierung von Molières "Der Menschenfeind" den Friedrich-Luft-Preis, außerdem wurde Henry Hübchen als Schauspieler zusammen mit Frank Castorff mit dem Theaterpreis 2000 und 2001 als Schauspieler des Jahres von "Theater heute" ausgezeichnet. Bekannt ist Henry Hübchen vor allem durch seine zahlreichen, preisgekrönten Film- und Fernsehrollen. Hier eine Auswahl: "Ein Mann für jede Tonart" (Regie: Peter Timm / 1992 / Kino), "Rache ist süß" (Regie: Bettina Wörnle / 1995 / TV), "Schimanski - Hart am Limit" (Regie: Hajo Gies / 1997 / TV) und "Warten ist der Tod" (Regie: Hartmut Schoen / 1999 / TV), für den die Produktion mit dem Grimme Preis 2000 und dem Deutschen Fernsehpreis 2000 für den besten Fernsehfilm ausgezeichnet wurde. Es folgte "Sonnenallee" (Regie: Leander Haußmann / 1999 / Kino) und dafür der Deutsche Filmpreis in Silber. Weitere Kino- und Fernsehfilme: "Liebestod" (Regie: Stephan Wagner / 2000 / TV), "Boran" (Regie: Alex Berner / 2000 / Kino), "Sass - die Meisterdiebe" (Regie: Carlo Rola / 2000 / Kino), "Tatort - Eine unscheinbare Frau" (Regie: Martin Gies / 2001 / TV), "Zuckerbrot" (Regie: Hartmut Schoen / 2002 / TV), "Todesengel" (Regie: Carlo Rola / 2002 / TV) und LICHTER (Regie: Hans-Christian Schmid / 2003 / Kino). |