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August Diehl spielt PHILIP Beata Baust du die die Fabrik ganz allein? Philip Ja, das zieh ich ganz allein durch. (lacht) Nein, schön wär's. Aber die Glasfassade, die ist von mir. Weißt du, wenn du das ganze Jahr nur zeichnest, und dann wird das auf einmal gebaut, das ist wie - wie ein Pilot, der immer nur im Simulator sitzt und zum ersten Mal fliegen darf. Philip ist ein junger Architekt aus Berlin. Den Kopf voll hehrer Visionen fährt er mit seinem Chef Klaus (Herbert Knaup) nach Slubice, um ein Großprojekt zu betreuen. Dabei trifft er Beata (Julia Krynke), seine ehemalige polnische Freundin und glaubt an eine zweite Chance des Schicksals. In seiner Naivität sieht er nicht, was das Leben in Slubice von Beata fordert. Bei einer Party für seinen Auftraggeber kommt es zum Eklat. Philip muss erkennen, dass er seine Liebe endgültig verloren hat, weil er zu spät begreift, dass man für sein Glück auch Verantwortung übernehmen muss. August Diehl wurde 1976 geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst, Ernst Busch, in Berlin. 1997 spielte er den Karl Koch in Hans-Christian Schmids "23" und wurde für seine erste Kinorolle gleich mehrfach ausgezeichnet: mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller (1998) und dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller (1999). 2000 wurde August Diehl auf der Berlinale zum European Shooting Star gewählt. Weitere Kinohauptrollen folgten: "Kalt ist der Abendhauch" (Regie: Rainer Kaufmann / 1999 / Kino), "Der Atemkünstler" (Regie: Marco Kreuzpaintner / 2000 / Kurzfilm), "Love the hard Way" (Regie: Peter Sehr / 2001 / Kino), "Tattoo" (Regie: Robert Schwentke / 2001 / Kino), "Die Liebe in Gedanken" (Regie: Achim von Borries / 2002 / Kino), "Birkenau und Rosenfeld" (Regie: Marceline Loridan-Ivens / 2002 / Kino) und "Haider lebt - 1. April 2021" (Regie: Peter Kern / 2002/ Kino). Auch auf den Theaterbühnen spielte August Diehl erfolgreich: "Gesäubert" (Regie: Peter Zadek / Kammerspiele Hamburg / 1998-99), wofür er 1999 von der Zeitschrift "Theater heute" als bester Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde, und "Die Möwe" (Regie: Luc Bondy / Burgtheater Wien / 2000), für den August Diehl in der Rolle des "Kostja" 2001 den Alfred-Kerr-Darstellerpreis des Berliner Theatertreffens erhalten hat. Außerdem "Roberto Zucco" (Regie: Klaus Michael Gruber / Burgtheater Wien / 2001) und in "Der Jude von Malta" (Regie: Peter Zadek / Burgtheater Wien / 2001). LICHTER (Regie: Hans-Christian Schmid / 2003 / Kino) ist August Diehls zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Hans-Christian Schmid. |